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Gästehaus Lorenz Tel. 0043 5633 5455 webmaster: |
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Die Gemeinde Kaisers stellt sich vor: Die höchstgelegene Gemeinde des Bezirks Außerfern und der ganzen nördlichen Kalkalpen ist Kaisers auf rund 1520 m Höhe über den Meer. Kaisers ist ein kleines uriges Bergbauerndorf, eine Streusiedlung mit nur 90 Einwohnern, aber 150 Fremdenbetten lehnt sich gegenüber der Einmündung des Almajurtales in das Kaisertal an der Sonnseite des bis zu 25 Grad geneigten Hanges und ist von eindrucksvollen Bergriesen umgeben – mit seiner ruhigen Lage weitab von den Hauptverkehrsstraßen und den vielen Möglichkeiten für Bergbegeisterte und Entspannungsuchende ein Geheimtip. |
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Auf halbem Weg talaufwärts nach Steeg liegt die zu Kaisers gehörende Ortschaft Kienberg. Wie in den Nachbartälern erfolgte auch hier die Besiedlung von Lüden her, vom Stanzer Tal aus über das Kaiserjoch. Der Name Kaisers dürfte mit Kaser, also der Almwirtschaft , zusammenhängen. Im Wappen der Gemeinde ist daher auch ein Sennkessel abgebildet. Vor der richtigen Besiedlung nützen die Rätoromanen Wald und Weiden des Kaiser- und Almajurtales (dieses trägt ja auch einen rätoromanischen Namen). |
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Man nimmt an, daß die Dauersiedlung bereits vor1300 entstand. 1275 werden die Leute "apud illum Lech" genannt. 1385 wird Kaisers als zum Gericht Landeck und zur Markgenossenschaft des Stanzer Tals gehörig urkundlich erwähnt. Im Steuerkataster von 1627 wird das Stanzer Tal mit Kaisersals eine Gemeinde verzeichnet. Kaisers gehörte dann bis kurz vor dem Zweiten Weltkrieg dem Bezirk Landeck an und wurde 1938 dem Bezirk Reutte zugewiesen. Die Straßenverbingung aus dem Lechtal wurde erst in den dreißiger Jahren angelegt. Der Straßenbau mußte die Schlucht überwinden, die der Kaiserbach bei seiner Mündung in den Lech gegraben hatte. Bis dahin führten alle Hauptverbindungen (nur Steige) über Jöcher in Inn- und Stanzer Tal. Die Expositurkirche zur hl. Mutter Anna wurde 1833 an der Stelle einer barocken Kapelle erbaut und mußte nach dem Brand von 1851 neu aufgebaut werden; die Weihe erfolgte 1864. Urkundlich wird erstmals eine Kapelle 1629 erwähnt. Damals gehörte Kaiser kirchlich zur Pfarre Holzgau. 1739 erklärte sich eine Abordnung der Kaiserer zu Pettneu vor dem Pfleger der Herrschaft Landeck vertraglich bereit, für einen Seelsorger Wohnung, Holz u. a. zu beschaffen; damals wurde Kaisers zu einer Filialkaplanei erhoben; daraus wurde 1786 die Expositur. Kienberg ist kirchlich Steeg angeschlossen. |
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